Der Geigenkasten - Kleiner LeitfadenEs ist sehr wichtig sich darüber im Klaren zu sein, dass der Geigenkasten für die Geige das ist, was ein Haus für den Menschen ist. Also ein Schutz. Eine Violine, die ordnungsgemäß immer in ihrem Geigenkasten aufbewahrt wird, hat große Chancen, die Jahrhunderte unbeschadet zu überleben. Deswegen sollte man hiermit nicht sparen. Man findet verschiedene Geigenkästen in verschiedene Formen, aus verschiedenen Stoffen und verschiedenen Qualitäten. Dieser kleine Leitfaden soll dafür beitragen, besser darüber informiert zu sein, um das eigene Instrument möglichst bestens zu schützen. Den Geigenkasten findet man ihrer Form nach als Formetui oder Geigenkoffer.
Luftfeuchtigkeit: An einem Punkt muss der Geiger unbedingt denken, und zwar an den ausgewogenen Feuchtigkeitsgehalt der Luft im Innern des Geigenkastens. Vor allem im Winter wird das Instrument größeren klimatischen Unterschieden ausgesetzt. Dies sollte man im Auge halten. Hygrometer und Luftbefeuchter sollten im Geigenkasten nicht fehlen. Durch die moderne Verwendung von leichten Materialien zusammen mit einer raffinierten und exquisiten Konstruktionstechnik ist es Meister Musafia gelungen, leichte Holzkernetuis zu bauen, die dem Instrument gleichzeitig eine hohe Sicherheit bieten. |



Das Formetui
Der Geigenkoffer
Das Doppeletui
Die Stoffe: Ohne Zweifel ist es der Kern des Etuis, der die Unterschiede in der Beschaffenheit ausmacht. Traditionell wurden die Geigenkästen aus einem Holzkern hergestellt. Mit der Zeit erschienen die Polyfoamkern-Etuis. Polyfoam ist ein hoch verdichteter Kunststoff. Dadurch wird der Geigenkasten beträchtlich leichter. Heutzutage baut man Geigenkästen aus verschiedenen Stoffen wie Glasfaser und Kohlefaser in verschiedenen Reinheitsstufen. Ohne Zweifel ist der 
